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Execration – Return to the Void

execreation 2017xxlLabel: Metal Blade Records

Spielzeit: 41:31 min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: sm-metal-shop

VÖ-Datum: bereits erschienen

Death Metal aus dem Geburtsland des Black Metals ist irgendwie eine schwierige Sache. Es ist nicht so, als wenn Norwegen nicht auch Bands wie Blood Red Throne oder Shaarimoth im Petto hätte, die zeigen, dass auch im Land der satanischen Eiseskälte guter Death Metal gedeihen könnte. Eine Hochburg des selbigen wird das Land im hohen Norden aber wohl in diesem Leben nicht mehr werden. Umso gespannter bin ich dann allerdings immer, wenn von dort oben doch mal etwas aus der Kategorie Todesblei kommt und mit dem vierten Full Length aus dem Hause Execration gibt es nach über drei Jahren wieder ein Lebenszeichen aus Oslo.
Der Vorgänger aus dem Jahr 2014 gefiel mir anno dazumal recht gut, war düster, energetisch und schmissig. Leider hat sich das nicht so wirklich ins Jahre 2017 gerettet und der Titel „Rückkehr in die Leere“ könnte auch als Rückkehr in die musikalische Leere verstanden werden. Das ganze Ding klingt von vorne bis hinten irgendwie nach eingeschlafenen Füßen. Die Hauptschuld an dem Dilemma trägt dabei nicht mal die Musik, sondern der Klang. Die Gitarren rangieren irgendwo im Hintergrund, verdrängt von einem dominanten Schlagzeug das so nach Plastik klingt, dass ich mich ernsthaft gefragt habe, ob die Band auf einen Drumcomputer umgesattelt ist. Zwischendrin sind immer wieder erhellende Momente zu finden, wie im Song „Necrocosmos“ und generell macht das Album nach hinten raus eine Kurve nach Oben, was die Qualität angeht, kann den Gesamteindruck aber irgendwie nicht retten.
Die Songs selber, sofern man sich mit dem Mix arrangiert, sind dabei ganz Ok. Es wird das Rad nicht neu erfunden, aber solide gehandwerkt und das Titellied und der letzte Anspieler „Det uransakelige dyp“ sind im Rahmen der Verhältnisse auf dieser Platte auch echt hörenswert, über weite Strecken rauscht das ganze aber emotionslos an einem vorbei und der, nennen wir es mal "gewöhnungsbedürftige Mix", tut dann sein übriges.
Düsterer Death Metal mit einer hauchzarten, schwarzen Prise ist eigentlich immer eine gute Mixtur, hier nur leider unzureichend umgesetzt. Vielleicht hätte es mit einem ordentlichen Mixing und Mastering noch mit hängen und würgen zu einem L gereicht, so bleibt mir nur eine M-Wertung und der Hinweis, dass man sich den Vorgänger "Morbid Dimensions“ durchaus mal rein tun kann.

Kai B.

XXL WertungM

Tracklist:

1. Eternal Recurrence
2. Hammers of Vulcan
3. Nekrocosm
4. Cephalic Transmissions
5. Blood Moon Eclipse
6. Unicursal Horrorscope
7. Through the Oculus
8. Return to the Void
9. Det Uransakelige Dyp

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