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Hallatar - No Stars Upon The Bridge

hallatarxxlLabel: Svart Records

Spielzeit: 40:28 min.

Genre: Melodischer Death/Doom

Info: Facebook

Hörprobe: Youtube

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VÖ-Datum: bereits erschienen

Eine verdammt traurige Geschichte steckt hinter diesem Album, denn damit versucht Juha Raivio (Swallow the Sun) den Tod seiner Lebensgefährtin Aleah zu verarbeiten, die im April des letzten Jahres an Krebs verstorben ist. Grundlage sind Gedichte und andere Texte Aleahs, die nun von Juha mit ungeheuer emotionalem und sehr sanftem Doom, der aber auch seine tiefschwarzen Schattenseiten hat, vertont wurden. Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit, gepaart mit der traurigen Schönheit des Gedenkens an vergangene schöne Tage, dominieren den Sound dieses Albums, das mit seiner unglaublich intensiven Atmosphäre wirklich niemanden kalt lassen dürfte. Unterstützt wird Juha dabei von Amorphis-Sänger Tomi Joutsen, der sowohl beim klaren Gesang, als auch bei seinen Growls die vielleicht beste Leistung seiner Karriere abliefert. Den weiblichen Gesang übernimmt Heike Langhans von "Draconian", während hinter den Drums niemand geringerer als Gas Lipstick von "HIM" Platz genommen hat. Alle Musiker geben definitiv ihr Allerbestes und haben damit ein Werk erschaffen, das in seiner Emotionalität, seiner Traurigkeit und seiner Verletzlichkeit seinesgleichen sucht. Allerspätestens, wenn beim abschliessenden "Dreams burn down" noch ein letztes Mal die Verstorbene zu hören ist (es hatte da noch bereits aufgenommene Gesangsspuren von Aleah gegeben), dürften auch beim abgefucktesten Hörer alle Dämme brechen. Ein zutiefst trauriges Werk, das nicht leicht zu ertragen ist und welches man auf gar keinen Fall nur so nebenbei hören darf. Schade, dass es einen solch schmerzlichen Verlust geben musste (Aleah ist keine 40 Jahre alt geworden...), um ein solches Meisterwerk zu erschaffen.

Christian Hemmer

XXL WertungXXL

Tracklist:

1. Mirrors
2. Raven's Song
3. Melt
4. My Mistake (feat. Heike Langhans)
5. Pieces
6. Severed Eyes
7. The Maze
8. Spiral Gate
9. Dreams Burn Down (feat. Aleah Starbridge)

XXL-Tipp

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